Unsere Forschung
Astrophysik und Sonnenphysik
Forschungsthemen
Wir interessieren uns für die Sonne und andere Sternsysteme. So stehen die Sonnenaktivität und ihre Auswirkungen auf z. B. das Magnetfeld der Erde im Zentrum unserer Arbeit. Doch auch andere Sterne sind aktiv und beeinflussen Planeten in ihrer Umgebung.
Projekte - Kooperationen - Wissenswertes
Beobachtungsstationen für Forschung und Lehre
Wir betreiben das Observatorium Kanzelhöhe für Sonnen- und Umweltforschung auf der Gerlitzen in Kärnten. Als einzige Einrichtung ihrer Art in Österreich widmet sie sich der systematischen Beobachtung der Sonne und der Erdatmosphäre sowie der Entwicklung von Mess- und Beobachtungsinstrumenten.
Das Observatorium Lustbühel Graz (OLG) liegt am Stadtrand von Graz im Stadtteil Waltendorf. Es dient vor allem der Ausbildung von Studierenden im Physikstudium an der Universität Graz und wird darüber hinaus zu Forschungszwecken genutzt.
Projektarbeit
Ein großer Teil der wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen arbeitet in Forschungsprojekten, die drittmittelfinanziert sind, unter anderem von nationalen Förderinstitutionen wie dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Die Projekte haben typische Laufzeiten von ca. 3–4 Jahren und bearbeiten spezifische offene Fragestellungen im Bereich der astro- und sonnenphysikalischen Grundlagenforschung (Beispiele: CASPER, STIX, Stichworte: Modellierung der Sonnenkorona, stellare CMEs, Magnetic Helicity).
Zudem sind wir auch an Projekten beteiligt, die von internationalen Fördergebern finanziert werden, wie der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Zusammen mit anderen internationalen Partner:innen werden hier gemeinsame Forschungen betrieben und zum Teil auch Strukturen erarbeitet, die interdisziplinäres Arbeiten sowie den Zugang zu Daten und Know-how erleichtern (Beispiele: SolarNet, SOLER, DYNASUN). Vor allem die ESA ist ein langjähriger Partner und Fördergeber in zahlreichen Projekten zum Thema „Weltraumwetter“, bei denen Ergebnisse aus der Grundlagenforschung auch in angewandte Forschung umgesetzt werden und unsere eigenen Beobachtungsdaten vom Observatorium Kanzelhöhe für die Anwendung zur Verfügung gestellt werden (ESA Space Safety).